Ein Halo am Morgenhimmel

Am Montag, 30. November, gab es am Vormittag um 9.54 Uhr eine seltene Halo-Erscheinung zu bestaunen. Am Himmel über Hinterzarten formten sich im Eisnebel feinste Schnellkristalle zu dem typischen Lichtbogen aus Eiskristallen. Verantwortlich hierfür ist das Zusammenwirken von Sonnenlicht und Millionen an Eiskristallplättchen, die winzige Prismen bilden. Jedes dieser Prismen besteht aus einem regelmäßigen Sechseck und gleichzeitigem Dreieck. Es ist dasselbe Prinzip, das der Lehrer seinen Schülern im Physikunterricht erklärt. Spiegelung und Durchsicht der Kristalle erzeugen dabei im menschlichen Auge den typischen Lichtbogen, der sich um die aufgehende Sonne legt und in der Form eines Kreuzes an drei Stellen gleißend helle Verstärkungen aufweist.

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Medien- und Kulturarbeit, Autor